Mittwoch, 17. Dezember 2014

Pralinenkurs in Frechen. Nichts geht über selbstgemachte Pralinen.

Diese kleinen schokoladigen Köstichkeiten gehören nicht nur zu den aufwendigsten Naschwerken, sondern auch zur Premiumklasse der Süßwaren. Die Herstellung ist nicht nur zeitaufwendig, es werden auch die besten Zutaten dafür verwendet um den besten Geschmack zu erhalten. 

Es ist die Rede von Pralinen. ;) 

Natürlich ist es leicht, wenn man sich Pralinen aus dem Supermarkt kauft. Doch zum verschenken ist es schöner und persönlicher, wenn man die kleinen Schokokugeln selber  herstellen kann und genau das wollte ich auch gerne einmal ausprobieren. 

Man hat nicht nur die Möglichkeit, seine eigenen Kreationen herzustellen, man bekommt auch einen Einblick wie viel Arbeit darin steckt. Und obendrein macht es auch noch Spaß, wobei auch Kinder ihr Gefallen darin finden. :)


Vor kurzem hatte ich genau diese Möglichkeit. In Frechen durfte ich an einem tollen Pralinenkurs teilnehmen.

Das Ganze fand in der "Genuss-Schule Geschmackstheater" statt. Man kann dort nicht nur tolle Kurse besuchen, sondern auch ganz toll essen gehen. Die Räumlichkeiten sind wirklich sehr schön aufgemacht und auch die Atmosphäre ist wirklich toll.  

Im Kurs waren von jung bis alt alle vertreten. Und trotz oder gerade wegen des altersunterschiedes hat es richtig Spaß gemacht. Dieses lag aber nicht nur an den Kursteilnehmern. Auch unser "Kurslehrer" Markus Dreschmann war für jeden Spaß zu haben. Er hat es nicht nur informativ, sondern auch mit ganz viel Charme und Witz rübergebracht. Da wurde es auf jeden Fall nicht langweilig und wir hatten die ganze Zeit was zu lachen. 

Am Anfang gab es wie in jedem anderen Kurs auch, erst einmal eine kleine Vorstellungsrunde. Doch bevor es dann richtig losging, wurde noch ein bisschen geredet und es gab noch Kaffee, Kakao, Wasser, Milchkaffee oder, wer mochte, konnte sich auch schon ein Sekt genehmigen. :)


 Eine Wendeltreppe höher, befanden wir uns auch schon in unseren Kursraum. Dieser war nicht nur schön groß, sondern erhellte im Tageslicht.

Nachdem wir unsere Sachen abgelegt hatte, mussten wir zuerst unsere Hände waschen. Denn worauf Markus sehr viel Wert legt ist die Sauberkeit. Dies gilt nicht nur für den Arbeitsplatz. Wer mit Lebensmittel arbeitet, sollte auf jeden Fall auch bei sich selbst auf Sauberkeit achten. Was aber für jeden eine Selbstverständlichkeit sein sollte.


Um einen großen Tisch versammelt, zeigte uns Markus die verschiedensten Kuvertürearten und Marken, mit denen er arbeitet. Natürlich ließ er uns auch die verschiedenen Sorten probieren, um die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zu testen. Das schöne ist, dass die Schokolade in Drops verpackt ist, so kann man diese portionsweise verwenden und wunderbar probieren. :)


Dabei gab es nicht nur unterschiede in den Marken, der Geschmacksrichtung selbst (Karamell etc.) auch in der Höhe des Kakaoanteils.

Ich sage euch...Karamellkuvertüre ist ein Traum. :D

Ich persönlich fand es sehr interessant die verschiedensten Kuvertürearten zu testen. Denn wann hat man mal die Gelegenheit dazu.


Nachdem wir unsere Lieblingssorten herausgesucht haben, wurden daraus unsere Pralinenfüllungen hergestellt.


Es gab aber auch noch leckere Minzplättchen. Und diese sind echt ein Traum. Wer von After Eight schon nicht genug bekommen kann, wird diese Minztäfelchen lieben. Selbstgemacht schmeckt eben doch immer noch am besten. 



Hier ein kleiner Einblick in die Herstellung unserer Minzpralinen. :)




Ist es nicht eine tolle Farbe?


Nachdem die "Minzfüllung" auf einem Backpapier platziert war, musste diese erst einmal trocknen.

In der Zwischenzeit wurde die Kuvterüre temperiert. Dieses ist, wie ich finde, die größte Arbeit und ergibt eine große Schokoladige Angelegenheit. hihi


 Hier zeigt uns Markus wie man die Kuvertüre richtig temperiert.
 

Für ein paar von uns war es am Anfang gar nicht so einfach. Damit die Technik des temperieren leichter von der Hand ging, hat Markus uns auch geholfen.

Irgenwann war ich dann auch dran. :)  
Erst wurde die Kuvertüre auf die Marmorplatte gegossen und dann mit dem Metallspachtel, wie oben abgebildet, temperiert.


Markus ist eine rheinische Frohnatur und weiß hargenau wie er seine Kursteilnehmer mit Späßen bei Laune hält. Auch unser Hahn im Korb (unter uns Kursteilnehmer gab es auch einen männlichen Teilnehmer) hatte Spaß mit uns Frauen und war unser 2-Minuten-Mann. *lach*. Er hatte die wichtige Aufgabe darauf zu achten, dass die Kuvertüre nach dem verarbeiten auch die richtige Temperatur zum weiterverarbeiten hat. 

Dieses wurde dadurch festgestellt, dass etwas Kuvertüre auf einen Teigschaber gegeben wird und nach zwei Minuten eine zähflüssige Konsistenz hat. Noch einmal mit dem Finger testen, ob alles seine Richtigkeit hat und dann kann es auch schon mit der Weiterverarbeitung weitergehen.

Sollte die Kuvertüre noch nicht die richtige Konsistenz haben, muss weiter temperiert werden.

Ist die Konsistenz perfekt, kann sie zum überziehen von Pralinen verwendet werden.

...

Nachdem die Plättchen getrocknet waren, wurden diese in die vorbereitete Kuvertüre getaucht und trocknen gelassen.


Da wir aus zeitlichen Gründen nicht alle Hohlkörper selber herstellen konnten, haben wir vorgefertigte Formen genommen und diese mit unserer selbstgemachten Füllung versehen.



Zwischendurch wurde natürlich immer wieder temperiert. Dabei gibt es, wie man sieht auch ganz unterschiedliche Techniken.



Die Herstellung der Pralinen ist im vollen Gange. 

Mit ein paar Dekorfolien kann man die Pralinen wunderbar verzieren.







Hier hat Markus etwas ganz besonderes vorbereitet. 
Wer Schokoladenhohlkörper selber herstellen möchte, kann diesen auch einen schönen Schimmer verleihen. :)



Viele fleißige Hände die den Pralinen den letzten "Schliff" geben.


Nachdem alle Pralinen fertig waren, wurden diese in aufgeteilt und in kleinen Transportboxen verpackt.




Zum Ende hin hatten wir drei verschiedene Pralinensorten, die allesamt sehr lecker waren. Ob mit Minze, Baileys/ Whiskey oder Nougat. Da war eins leckerer als das andere. 

Ich persönlich fand den Pralinenkurs sehr informativ. Es hat mir und den anderen Kursteilnehmern sehr viel Spaß gemacht. Wir haben alle sehr viel gelernt und sind mit neuer Erfahrung und viel wissenswertes nach Hause gegangen. 

Jetzt weiß man erst einmal, wie viel Zeit und Arbeit in der Zubereitung von Pralinen steckt und weiß diese noch viel mehr zu schätzen. Aber nicht geht über selbstgemachte Pralinen. Diese sind einfach fantastisch.

Der Kurs selber fing um 11 Uhr an und sollte um 19 Uhr enden. Wie es aber immer so ist, waren wir etwas später fertig. Dieses fand ich aber gar nicht weiter schlimm, da die Zeit wie im Fluge verging.

Natürlich gab es auch eine tolle Mittagspause mit einem vier Gänge Menü, welches uns Markus zubereitet hatte. Es hat wirklich lecker geschmeckt und es war alles mit viel Liebe zubereitet. Ich sage nur Spaghetti mit Trüffel. Sehr lecker.

Man konnte sofort erkennen, das Markus Spaß an seinem Job hat und darin aufgeht. Dieses hat er aber auch schon in seinem Kurs bewiesen. 

Wer schon immer gerne an einem Pralinenkurs teilnehmen wollte, sollte diesen auf jeden Fall bei Markus buchen. Ich kann hier nur positives berichten und bin wirklich sehr begeistert. 

Auch ist es eine wunderbare Geschenkidee, um seinen Liebsten eine Freude zu bereiten. Bis Weihnachten ist es ja nicht mehr lang. ;)

Viele der Teilnehmer haben den Kurs geschenkt bekommen. Sind mit ihrer besten Freundin oder eben ihrem Mann dort gewesen.

Ich selbst habe den Kurs über My Days gebucht. Mehr Informationen zum Kurs oder Buchung findet ihr hier. klick

Kommentare:

  1. Oh toll, das war sicher sehr spannend und ein Genuss...die Baileys Pralinen hmmm könnte ich jetzt sofort eine vernaschen ;-)
    Danke das du uns ein Stück mitgenommen hast
    Liebe Grüße

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    1. Juhuu Tanja!

      Es war wirklich toll. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen. Baileys, Pralinen und Frauen...die gehören einfach zusammen. hehehee

      Sehr gerne. Freut mich, wenn es dir gefällt.

      Liebe Grüße, Nadine

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