Montag, 1. Dezember 2014

Einmal auf nach Tahiti bitte...

...nichts einfacher als das. :)

Ich freue mich euch heute wieder einen Beitrag aus der Kategorie "Recipes all over the world" vorstellen zu dürfen. 

Auch wenn es sich langsam aber sicher dem Jahresende zuneigt und es immer kälter wird, möchte ich euch trotzdem in den Süden entführen. :) Vielleicht wäre der ein oder andere jetzt auch gerne dort, denn für viele ist es sicher ein Traumziel. Ich selbst war leider noch nicht dort, aber ich würde mich freuen eine Reise dorthin machen zu dürfen. 

Heute dreht es sich um die wunderschöne Insel Tahiti die im Südpazifik liegt. 

Warum ausgerechnet Tahiti? Na ganz einfach. Weil sich die liebe Stine von"Mein liebes Frollein" bei mir gemeldet hat und gerne einen Gastpost dazu schreiben würde. Ich habe mich sehr gefreut. Nicht nur da man neue Rezepte aus fremden Ländern kennenlernt, sondern auch so die Möglichkeit hat ganz neue Blogger kennenzulernen. Es ist immer wieder interessant, wer was bloggt. Und so ist es auch bei Stine.

Stine kannte ich bis dato auch noch nicht. Daher werde ich sie euch ein wenig vorstellen. :) Auf Stines Blog dreht es sich rund um das Thema Holz und DIY´s. Bei ihr findet ihr ganz tolle Ideen, was ihr alles aus Holz basteln könnt. Wer den Shabby Chic liebt, ist bei ihr genau richtig. Denn genau das werdet ihr bei Mein liebes Frollein finden. :) Aber auch das ein oder andere Rezept ist bei ihr zu ergattern. 

Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte jetzt weiterlesen und sich das tolle Rezept nicht entgehen lassen.





Mein liebes Frollein




Globusabend Tahiti





Wahrscheinlich sollte ich erst mal das Wort Globusabend erklären. Wir treffen uns regelmäßig bei einem befreundeten Paar, um die typischen Gerichte eines Landes zu kochen. Das Land wird vorher durch einen Globus bestimmt, der gedreht und durch Fingertipp gestoppt wird. Da wo der Finger landet, das Land ist unser kulinarisches Thema. Heute war es Tahiti.




die Vorspeise: Poisson Cru, Ia ota


Zutaten


700 gr. roher Thunfisch, Sushi-Qualität

1/2 Tasse Zitronensaft

1/4 Tasse Kokosmilch

1 Gurke

1 Tomate

3-4 Frühlingszwiebeln

(Meeres)Salz, frisch gemahlener Pfeffer



Den Fisch in ca. 1,5cm große Würfel schneiden. Gurke schälen, längs halbieren und die Kerne entfernen.

Ebenfalls in 1,5cm große Würfel schneiden. Tomate abziehen, Kerne entfernen und achteln.

Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft und Kokosmilch mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und 10-20 Minuten marinieren.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden.

Fisch und Gemüse aus der Marinade nehmen. Überschüssige Flüssigkeit abgießen und auf einer Platte anrichten.

Mit den Frühlingszwiebeln bestreuen.

Anstelle des Thunfischs eignen sich auch Heilbutt, Snapper oder Schwertfisch.

Zusätzlich kann man noch gewürfelten roten Parika, geraspelte Karotten , gewürfelte rote Zwiebeln und fein gehackten Knoblauch zugeben.

Uns waren die Thunfischstücke zu groß und dadurch war er in der Mitte noch roh. Das war nicht so unser Fall. Ich würde empfehlen alle Zutaten höchstens 0,5 cm dick zu schneiden und eventuell die Marinierzeit zu verkürzen.


der Hauptgang: Schweinefilet Tahiti





Zutaten für 4 Portionen


3 EL Honig

50 ml Orangensaft

480 g Schweinefilet

1 EL Öl

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

60 ml brauner Jamaica-Rum

200 ml Fleischbrühe

1 Becher Sauerrahm

100 g Ananas frisch oder zuckerfreie Konserve

n.B. gekochter Reis vom Vortag

 
Zubereitung



Honig und Orangensaft gut verrühren

- Schweinefilets darin etwa 2 -3 Stunden marinieren, zwischendurch wenden!



Dann aus der Marinade nehmen - Mariande aufheben.



Die Zwiebel so klein wie möglich hacken und die Knoblauchzehen durch die Presse drücken.



Öl in Pfanne erhitzen, Schweinefilets kurz anbraten und etwa 10 Minuten zudeckt bei schwacher Hitze braten.

Dann Fleisch aus der Pfanne nehmen, warm stellen.



Die Zwiebel und die Knoblauchzehen in die Pfanne geben und kurz anbraten.

Den Fond mit der Fleischbrühe und dem Rum ablöschen und etwas einkochen lassen.

Sauerrahm sowie die Marinade nun zugeben - nochmals warm werden lassen, mit Salz , Pfeffer und Sambal- Oelek würzen.

Fleisch wieder hineingeben und in der heißen Sauce einen Moment ziehen lassen! Frische Ananas dazugeben.

Dazu passen Nudel oder Reis!



Wir haben statt des Schweinefleisches Hühnchenfilet genommen. Es hat ausgezeichnet geschmeckt.



das Dessert: Po’e




 Zutaten

6-8 reife Bananen

1/2 Tasse brauner Zucker

1 Tasse Pfeilwurzelmehl oder Maisstärke

2 Tl Vanillezucker

1 Tasse Kokosmilch



Bananen schälen und im Mixer pürieren so dass etwa 4 Tassen Bananenbrei entstehen.

Braunen Zucker mit dem Pfeilwurzelmehl oder der Maisstärke mischen.

Zusammen mit dem Vanillezucker zu den Bananen geben und alles gut mischen, so dass keine Klumpen bleiben. Evtl. mit Zucker nachsüßen.

Eine Auflaufform ausbuttern und den Brei einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 190-200°C ca. 30-45 Minuten backen, bis der Pudding fest ist.

Aus dem Ofen nehmen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

Den Pudding in Würfel schneiden und in eine große Schüssel füllen oder in einzelne Portionsschalen geben.

Mit der Kokosmilch begießen und mit etwas braunem Zucker bestreuen.

Ein Teil der Bananen kann mit Papayas, Mangos, Ananas oder anderen exotischen Früchten ersetzt werden.



Auch der Nachtisch war sehr gut. Mal etwas ganz anderes.



Dazu gibt es dann immer noch einen landestypischen Cocktail:



Tahiti






Ice Cubes

Shaker

Tropisches Glas

3 cl Malibu

2 cl Zitronensaft

8 cl Orangensaft

3 cl Rum braun



Den braunen Rum mit Malibu Kokoß-Liqueur in den Shaker geben.

Eiswürfel dazugeben, schon ein paar, denn diesmal shaken wir das Eis mit und geben es auch gleich ins Glas dazu.

Zitronensaft frisch auspressen und mit Orangensaft zusammen (meinetwegen aus der Flasche... :-) ebenfalls in den Shaker gießen.

Alles kurz aber gut schütteln.

Den fertigen Drink in ein Glas abseihen. Evtl. Zuckerrand am Glasrand anbringen.

Wir legen auch großen Wert auf typische Kleidung. Für die Herren war das eine echte Herausforderung und da es an Hemden mit großen farbenfrohen Hemden mangelt, mussten wir selbst Hand anlegen:






Für die Damen war es da schon etwas einfacher:



Nach dem Essen wird noch ein Film angeschaut, der in dem Land gedreht wurde. Das ist manchmal gar nicht so einfach.




Empfehlen kann ich die DVD leider nicht. Sie ist sehr lang und weilig.

Aber es wurde auch gleich das nächste Land festgelegt und der Globus erneut gedreht:



Im Februar wird es rund um das Thema Russland gehen...






Vielen liebe Dank Stine für die tollen Rezepte und deinen Beitrag. Deine Idee mit dem Globusabend finde ich echt super. Ich denke das werde ich demnächst auch mal machen. Es ist sicher mit viel Spaß verbunden und bringt eine Menge Abwechslung in den Alltag. 
Auch die T-Shirts sind echt der knaller. Die sind echt gut geworden.

Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über Stine und ihren Blog erfahren möchte, sollte sie auf jeden Fall besuchen. klick



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